Zahnextraktion-OP: Ablauf, Risiken und Schritte der chirurgischen Zahnentfernung
Chirurgische Zahnextraktion: Was Patienten in Hohenschönhausen wissen sollten
Eine chirurgische Zahnextraktion ist ein gezielter, oft operativer Eingriff, bei dem ein Zahn aus Zahnfach und Kieferknochen gelöst wird. Ziel ist immer, Zahn und Kieferknochen zu schützen und eine gute Basis für späteren Zahnersatz zu schaffen. Die meisten Eingriffe verlaufen dank moderner Betäubung und erfahrener Zahnärzte heute sehr schonend.
Wenn Sie unsicher sind, ob bei Ihnen wirklich ein chirurgischer Eingriff nötig ist, lohnt sich eine persönliche Beratung in der Zahnarztpraxis Wussow – Zahnarzt Hohenschönhausen.
Wann eine operative Zahnentfernung nötig ist
Eine operative Zahnentfernung ist immer dann sinnvoll, wenn ein Zahn nicht mehr erhalten werden kann oder ein zu großes Risiko für die Gesundheit darstellt. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn der Zahn stark zerstört, tief im Kiefer abgebrochen oder durch eine entzündete Zahnwurzel und entzündetes Zahnfleisch geschädigt ist. Auch wenn ein Zahn im Kiefer feststeckt und nicht frei zugänglich ist, kann dieser Zahn nur operativ entfernt werden..
Zunächst prüft der Zahnarzt immer, ob der Zahn erhalten werden kann. Erst wenn klar ist, dass Zähne gezogen werden müssen, wird die Zahnextraktion geplant.
Mehr Informationen hierzu finden Sie unter: WWW.Zahnextraktion: Ablauf, Risiken und Verhalten nach der Zahnentfernung.
Ablauf der Zahnextraktion beim Zahnarzt
Untersuchung, Diagnostik und Planung in der Oralchirurgie
- Klinische Untersuchung von Zahn und Kiefer
- Röntgenbilder zur Lage des Zahnes und zur Beurteilung der Nähe zur Kieferhöhle
- Einschätzung des Risikos für Blutungen, Nachblutungen und Komplikationen
- Planung, wie die Zahnextraktion abläuft und ob operativ vorgegangen wird
So kann die Praxis den Ablauf der Zahnextraktion genau erläutern.
Betäubung oder Vollnarkose: Welche Narkoseform wann sinnvoll ist
Damit der Patient den Eingriff entspannt erlebt, erfolgt die Behandlung in der Regel in lokaler Betäubung. Diese örtliche Betäubung bzw. Lokalanästhesie sorgt dafür, dass im Bereich des betreffenden Zahns nur Druck, aber keine starken Schmerzen gespürt werden. In besonderen Fällen ist auch eine Vollnarkose möglich, etwa bei sehr ängstlichen Patienten oder komplexen Operationen.
Ob lokale Betäubung ausreicht oder eine Vollnarkose sinnvoll ist, wird individuell besprochen. In der Zahnarztpraxis Wussow – Zahnarzt Hohenschönhausen nehmen sich die Behandler Zeit, Ihre Fragen rund um Betäubung und Narkose zu beantworten.
Schritt-für-Schritt: So läuft der operative Eingriff ab
Typischer Ablauf einer operativen Zahnentfernung:
Setzen der lokalen Betäubung
Schonendes Lösen der Fasern um den betreffenden Zahn
Falls nötig: Schnitt ins Zahnfleisch, kleine Osteotomie
Entfernen des Zahnes mit Zange oder Hebeln
Kontrolle auf Blutung, ggf. Glättung des Kieferknochens
Einbringen von Nähten, Einlegen eines Tupfers
Für Sie als Patient fühlt sich der Eingriff dank Betäubung meist nur wie Druck an, nicht wie Schmerz.
Wie lange dauert eine Zahnextraktion und was sie ungefähr kostet
- Einfache Zahnextraktion: oft 5–15 Minuten
- Operative Entfernung, z. B. von Weisheitszähnen: ca. 20–45 Minuten
Zur Frage „Was kostet eine Zahnextraktion?“:
| Leistung | Wer übernimmt die Kosten? | Mögliche Zusatzkosten |
|---|---|---|
|
Medizinisch notwendige Extraktion |
Meist gesetzliche Krankenkasse |
In der Regel keine |
|
Operative Entfernung in der Oralchirurgie |
Ebenfalls in der Regel Kasse |
Besondere Wünsche/Narkosen |
|
Vollnarkose / Sedierung |
Teilweise Kasse, oft Eigenanteil |
Narkosearzt-Honorar |
Die Praxis klärt transparent, welche Kosten entstehen und welche Kosten dafür ggf. selbst zu tragen sind.
Risiken, Komplikationen und Wundheilung
Mögliche Komplikationen nach der Zahnextraktion und wie sie vermieden werden
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff gibt es auch bei der Zahnextraktion mögliche Komplikationen. Dazu gehören Nachblutung, Schwellung, Infektion oder in seltenen Fällen die Eröffnung der Kieferhöhle im Oberkiefer. Meist lassen sich diese Risiken durch sorgfältige Planung und gute Nachsorge deutlich senken.
Besonders wichtig ist, den Blutpfropf in der Wunde zu schützen, weil er die Basis für die weitere Wundheilung bildet. Halten Sie sich deshalb genau an die Hinweise aus der Praxis und sollten Sie frühzeitig den Zahnarzt aufsuchen, wenn sich etwas ungewöhnlich anfühlt.
Wunde und Kiefer: So läuft die Wundheilung nach dem Eingriff ab
Direkt nach der Zahnextraktion:
- Bildet sich ein schützender Blutpfropf im Zahnfach
- Beginnt das Gewebe, zu heilen
- Sind leichte Schmerzen und Schwellungen in den ersten Tagen normal
Mit guter Pflege lässt sich die Wundheilung fördern und oft auch beschleunigen.
Warnsignale: Wann Sie nach dem Zahnziehen den Zahnarzt erneut aufsuchen sollten
Unbedingt kontrollieren lassen sollten Sie:
- Starke Schmerzen oder das Auftreten starker Schmerzen drei Tage nach dem Eingriff
- Anhaltende oder zunehmende Nachblutung
- Zunehmende Schwellung, Fieber, starker Mundgeruch
- Gefühl einer offenen Verbindung zur Kieferhöhle
In solchen Fällen bitte sofort Kontakt mit der Zahnarztpraxis Wussow – Zahnarzt Hohenschönhausen aufnehmen.
Verhalten nach dem Eingriff: So verheilt die Wunde optimal
Direkt nach der Zahnextraktion: Was Patienten beachten sollten
Die wichtigsten Punkte direkt nach der Zahnextraktion:
- Tupfer 30–60 Minuten auf der Wunde belassen
- Kopf hochlagern, körperliche Ruhe
- Kein starkes Spülen, kein Saugen an der Wunde
- Kühlung von außen gegen Schwellung
So bleibt der Blutpfropf stabil, und die Wundheilung kann starten.
Essen, Trinken und Mundhygiene für eine gute Wundheilung
In den ersten Tagen nach der Zahnextraktion sollte der Bereich des gezogenen Zahns geschont werden. Essen Sie eher weiche, nicht zu heiße Speisen und kauen Sie, wenn möglich, auf der Gegenseite. Heftiges Spülen direkt nach dem Eingriff kann den Blutpfropf lösen und die Heilung stören.
Zur sanften Mundhygiene eignen sich lauwarme Spüllösungen nach Anleitung sowie vorsichtiges Zähneputzen im restlichen Mund. So lassen sich Infektionen vermeiden und die Wunde kann ungestört heilen.
Schmerzen nach der Zahnentfernung: Was normal ist und was nicht
- Leichte bis mittlere Schmerzen sind üblich und mit Schmerzmitteln gut behandelbar
- Schmerzen sollten von Tag zu Tag weniger werden
- Starke, pulsierende Schmerzen oder neue Beschwerden drei Tage nach dem Eingriff sind ein Warnsignal
Dann bitte umgehend den Zahnarzt aufsuchen.
Persönliche Beratung in der Zahnarztpraxis Wussow - Hohenschönhausen
Individuelle Planung, wenn Zähne gezogen werden müssen
Ob einfache Zahnextraktion oder komplexe operative Zahnentfernung – jede Situation wird individuell geplant. Dabei spielen Ihre Allgemeingesundheit, Medikamente, Angst und Wünsche eine große Rolle. Frühzeitig wird auch die Frage nach Zahnersatz geklärt, um Zähne und Kieferknochen langfristig zu schützen.
Für eine persönliche Einschätzung können Sie jederzeit einen Termin in der Zahnarztpraxis Wussow – Zahnarzt Hohenschönhausen vereinbaren.
Einfühlsame Betreuung vor, während und nach der Zahnextraktion
Unser Team legt großen Wert auf:
- Verständliche Erklärung des Ablaufs einer Zahnextraktion
- Ruhige Atmosphäre und schonende lokale Betäubung
- Klare Anweisungen für die Tage nach der Behandlung
So kommen Patienten in Hohenschönhausen gut informiert und möglichst entspannt durch ihre Zahn-OP.
FAQ zur chirurgischen Zahnextraktion
Quellenverweis für Medien:
Infografik © Zahnärztin Hohenschönhausen – Stefanie Wussow
517202786 © Depositphotos
Wie lange dauert die Wundheilung nach einer Zahnextraktion?
Die Schleimhaut heilt meist in etwa 1–2 Wochen, der Kieferknochen braucht mehrere Wochen bis wenige Monate. Leichte Beschwerden in den ersten Tagen sind normal, sollten aber spürbar abnehmen.
Sind Schmerzen nach dem Eingriff normal?
Leichte bis mäßige Schmerzen und eine begrenzte Schwellung sind in den ersten Tagen üblich und mit Schmerzmitteln gut kontrollierbar. Nehmen die Schmerzen deutlich zu oder bleiben länger stark, sollte die Praxis kontaktiert werden.
Was kann ich selbst tun, um Komplikationen zu vermeiden?
Wichtig sind Schonung, kein Rauchen, kein Alkohol, Kühlung von außen und kein starkes Spülen direkt nach dem Eingriff. Zusätzlich sollten Sie die Mundhygiene-Empfehlungen und Kontrolltermine der Praxis sorgfältig einhalten
Wer übernimmt die Kosten für eine Zahnextraktion?
Bei medizinischer Notwendigkeit werden die Kosten in der Regel von der gesetzlichen Krankenkasse getragen. Zusatzleistungen wie bestimmte Narkoseformen können jedoch einen Eigenanteil verursachen, der vorab in der Praxis besprochen wird.